Am Dienstag, 25. April 2017 startete Google eine neue Initiative, um wirksamer gegen Hassbotschaften und gefälschte Nachrichten vorzugehen. „Project Owl“ (Projekt Eule) nennt sich jenes Projekt, das menschlichen Testpersonen helfen soll den Suchalgorithmus zu trainieren, um die Autocomplete-Funktion zu überarbeiten. Mit der automatisierten Vervollständigung  von Suchbegriffen will Google den Nutzern Tipparbeit ersparen. Zum Beispiel bei der Eingabe von „women are“ (Frauen sind) habe das System aber zuletzt das Wort „evil“ (böse) vorgeschlagen, weil die Funktion bislang ohne Wertung die Begriffe anzeigt habe, die im Netz häufig aufgerufen wurden.

Der Internet Konzern wird in Zukunft auf Begriffe bei den Vorschlägen verzichten, die als sexuelle Beschimpfung, Hassrede oder als Bedrohung bestimmter Gruppen empfunden werden können. Weiteres wird es demnächst möglich sein, dass Personen die Google benutzen die Möglichkeit bekommen, die Autocomplete-Vorschläge zu bewerten und niederträchtige Worte zu melden. Diese Funktion wird vorerst aber nur auf Englisch verfügbar sein.