Eine Vielzahl an Dokumenten, Grafiken und Präsentationen für Facebook Moderator*innen, die in den letzten Jahren als Schulungsdokumente von Facebook bereitgestellt worden sind, wurden jetzt dem Nachrichtenportal „The Guardian“ zugespielt.

Wie Facebook auf Hasskommentare, Gewaltdarstellungen und Pornografie im Netz reagiert und diese handhabt findet man in jenen Unterlagen, die an die Facebook Moderator*innen versendet wurden und heute dem „Guardian“ vorliegen.  In den Dokumenten geht unter anderem hervor, dass die Interpretation von rechtswidrigen Postings zwischen Nutzer*innen und den Facebook Moderator*innen sehr unterschiedlich sein können und deshalb viele Hasspostings online bleiben.

In einer Stellungnahme gegenüber dem „Guardian“ sagt Monika Bickert, Head of Global Policy Management bei Facebook, dass es bei zwei Milliarden Nutzer*innen sehr schwierig sei, eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Egal, wo man die Grenze ziehe, es gebe immer Grauzonen – beispielsweise wo Humor beziehungsweise Satire aufhöre und unangebrachte Inhalte anfangen. Das Unternehmen hat aktuell 4.500 Moderatoren, die sich mit der Durchsicht sensibler Inhalte befassen. (Quelle: derstandard.at)

In einem weiteren Artikel von der Standard.at heißt es auch „das Facebook die Holocaust-Leugnung nur in vier Ländern gesperrt hat, obwohl das Bestreiten oder die Verharmlosung des Massenmords an den Menschen jüdischen Glaubens in deutlich mehr Ländern strafbar sind.“

Den vollständigen Artikel finden Sie auf derstandard.at.

Der Guardian wird in den nächsten Tagen/Wochen die auf über 1500 Seiten zusammengeführten Dokumente, Grafiken und Präsentationen auswerten und analysieren. Sämtliche Beiträge und die Ergebnisse finden Sie auf theguardian.com.