Die INACH-Konferenz 2017, die am 12.10.2017 in Wien stattgefunden hat und vom Österreichischen INACH-Mitglied ZARA mitorganisiert wurde, widmete sich dem Thema „Hate speech – the online threat to democracy“.

Die rund 90 Teilnehmer*innen, darunter Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen des internationalen Netzwerks als auch Vertreter*innen staatlicher Institutionen sowie der Internet-Plattformen Facebook und Google diskutierten über aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit Online Hass und Hetze und erarbeiteten in Workshops Empfehlungen, die bei der Chairmanship Conference on Internet Freedom der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) am Folgetag in der Wiener Hofburg eingebracht wurde.

Die wichtigsten Empfehlungen im Überblick:

  • An die OSCE-Staaten:

Die Entwicklung von effektiven Mechanismen und Rechtsinstrumenten auf nationaler und internationaler Ebene zur effektiven Bekämpfung von Online Hass und Hetze sowie Bereitstellung von Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene.

  • An die Medien:

Die Entwicklung und Einführung von ethischen Standards, Prozeduren und Mechanismen um der Verbreitung von Hass auf ihren eigenen Online-Plattformen entgegenzuwirken.

  • An die Internet-Industrie:

Eine Verbesserung der Rückmeldung an Melder*innen sowie die Bereitstellung von ausreichenden Informationen zu Löschverfahren und den dahinterstehenden Regulierungen.

  • An die Zivilgesellschaft:

Stärkung der eigenen Rolle in Entscheidungsprozessen sowie bessere Vernetzung und Zusammenarbeit untereinander.

Alle erarbeiteten INACH-Empfehlungen findest Du hier.