Seit 2016 beschäftigte sich das International Network Against Cyber Hate (INACH) sowie zahlreiche andere Organisationen mit dem Projekt „Research – Report – Remove: Countering Cyber Hate Phenomena“. Auf diese Weise wurde das digitale Phänomen „Cyber Hate“ in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren in mehreren europäischen Ländern beobachtet, protokolliert und wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen dienen als Grundlage für den Bericht „Manifestations of Online Hate Speech“ Reports on anti-Semitic, anti-Ziganistic, homophobic and anti-Muslim Hate Speech“.

Online Hass und Hetze tritt in den verschiedensten Formen und Ausprägungen auf, aber ganz gleich wie er sich manifestiert, er ist immer verletzend, diskriminierend und destruktiv. Es liegt ihm immer eine menschenverachtende Haltung zu Grunde und diese sichtbar zu machen, ermöglicht es, ihm entgegengewirkt. Der Bericht nimmt sich dem anhand von vier Arten von Online Hass und Hetze an: Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie und anti-Muslimischer Hass. Er diskutiert Aspekte, die Online Hass befördern, verweist auf transnationale Trends und länderspezifische Besonderheiten.

Die Autor*innen heben dabei hervor, dass Online Hass und Hetze nicht nur in Anzahl und Intensität zugenommen haben, sondern dass nunmehr Bereiche der Gesellschaft erreicht werden, welche von Hassreden bisher unberührt geblieben sind. Diese Eskalierung an online verbreiteten Hassbotschaften ist eine große Herausforderung für alle Organisationen, die sich für einen respektvollen Umgang im Internet und darüber hinaus einsetzen. Der Bericht bietet eine informative Ressource für alle an diesem Thema interessierte Personen und Organisationen, die sich mit Online Hass und Hetze auseinandersetzen wollen oder müssen.

Der englischsprachige Bericht ist in zwei Versionen erhältlich:

Der fokussierte kürzere Bericht bietet analytische Zusammenfassungen und ist online hier verfügbar.

Den detailliertere Bericht, der zusätzliche Informationen zum nationalen Kontext beinhaltet, finden Sie hier.

Die Kurzfassung des Berichts kann auf Anfrage kostenlos unter folgender E-Mail- Adresse bestellt werden: office@zara.or.at